England

Im Dezember 2009 wurde mit dem SMart Wind-Konsortium unter Führung von Mainstream Renewable Power und Siemens Project Ventures ein Vertrag über die Entwicklung und den Bau von Windfarmen mit einer Kapazität von 4 GW bis 2020 abgeschlossen. Dieser Auftrag ergeht im Rahmen des Round 3-Offshore-Windfarmprogramms von The Crown Estate. SMart Wind übernimmt die Entwicklung der Zone “Hornsea”, die 4.735 Quadratkilometer vor der britischen Yorkshire-Küste umfasst. Hornsea ist eine von neun Zonen, die im Rahmen des Round 3-Programms in den Gewässern um Großbritannien entwickelt werden. Mit seiner geplanten Gesamtkapazität von 32 GW kann ein Viertel des Strombedarfs im Vereinigten Königreich abgedeckt werden.

Siemens Project Ventures und Mainstream Renewable Power haben eine vertikal integrierte Strategie entwickelt, bei der beim Projektdesign, bei der Entwicklung sowie Bereitstellung ein modularer Ansatz verfolgt wird. Die beiden Unternehmen bringen ihr Fachwissen in den Bereichen Entwicklung, Genehmigung, Bau, Betrieb und Wartung von Offshore-Windfarmen sowie Finanzierung von großen Infrastrukturprojekten ein. Mit einer Investitionssumme von insgesamt über 111 Milliarden Euro für alle neun Zonen werden die Windfarmen Bestandteil eines der weltweit größten Energieinfrastrukturprogramme werden.

Zur Entwicklung der Windfarmen haben die Siemens-Kapitalgesellschaft Siemens Project Ventures GmbH und Mainstream Renewable Power das Projektentwicklungsunternehmen SMart Wind Limited gegründet, an dem jeder Partner einen Anteil von 50 Prozent hält. Siemens Energy Sector-Unternehmen sollen Windturbinen und Offshore-Schaltanlagen liefern. Die Hochtief Construction AG gehört zum erweiterten Konsortium und soll als strategischer Partner die Verantwortung für andere Teile der Windfarmen übernehmen. Siemens Energy Sector wurde bereits in die Entwicklungs- und Planungsphase der Hornsea-Zone eingebunden. Beim ersten Projekt ist der Baubeginn laut Planungen für 2014 vorgesehen.

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